Manchmal
Manchmal habe ich Angst aufzuwachen,
weil ich weiß, dass sich sowieso nichts ändert.
Manchmal habe ich Angst aufzustehen,
weil ich weiß, dass es besser ist liegen zubleiben,
weil, dann könnte nichts mehr schief gehen.
In meinen Träumen, die bunt und hell sind,
Sonne und Farben ohne Ende,
könnten platzen ohne Sinn und Verstand.
Meine Schmerzen und Tränen sieht keiner,
ich bin Clown und doch auch keiner,
Zeit zum nachdenken, habe ich nicht.
Mein Wille bringt mich um den Verstand,
möchte schlafen und nie wieder erwachen,
einfach so und keiner weint eine Träne.
Eine Träne der Trauer, die keine ist.
Was habe ich gemacht?? Was muss ich tun??,
keiner gibt Rat, oder ich merke es nicht.
Warum bin ich da?? Was habe ich für ein Ziel??
Für was soll das alles gut sein??
Und doch ist da noch was,
was mich dieses zu bestehen lässt,
mein Wille und meine Kraft, dass ich es schaffe.
Nicht heute, nicht morgen, aber übermorgen ganz bestimmt.
Dann wünsche ich mir,
diese trüben Gedanken nie gehabt zu haben,
DENN:
Manchmal habe ich den Mut auf zuwachen,
weil ich weiß, dass sich etwas ändern wird.
Manchmal habe ich Angst liegen zubleiben,
WEIL, es gibt noch so viele schöne Dinge im Leben,
die ich tun möchte,
die ich dann versäume, wenn ich liegen bleiben würde.
(© Erdmann-Christian Dittmer ~Seelenfrieden, 13.05.2001)

 

Der Traum
Manchmal wünscht sie,
es wäre nur ein Traum.
Augen auf, Schluss, Aus und vorbei.
Bitter der Nachgeschmack,
wirrwarr im Kopf,
Gefühle fahren Achterbahn,
und können nicht anhalten,
nirgendwo ist Endstation,
die Seele schreit, sie weint,
doch keine Tränen fließen,
sie fühlt sich leer, allein,
und keiner da, wie eben im Traum.
Sie versucht zu schreien, doch keiner hört sie,
sie fühlt sich verfolgt,
und merkt es nicht,
sie schwebt im Raum,
wie ihr eigenes ICH, am seidenen Faden,
sie fällt, wacht auf,
klatschnasse Haut geschwitzt,
neben ihr liegt ein Mann,
ihr Mann, der schläft,
sie weint vor Freude,
es war nur ein Traum,
nur ein böser Traum.
(© Erdmann-Christian Dittmer ~ Seelenfrieden, 08.04.1998)

 

Es gibt Tage wie heut,…
Es gibt Tage wie heut, da vermisse ich was,
da fühl ich mich allein.
Meine Gedanken kreisen im Kreis,
kein Anfang, kein Ende in Sicht.
Ich Träume vor mich her,
Halt, da war noch was, dass kann nicht alles sein.
Wo sind die Freunde??
Die Retter in der Not, die einen halten.

Es gibt Tage wie heut, da vermisse ich was,
da fühl ich mich frei,
unbeschwert wie ein Kind,
das kein Anfang und kein Ende kennt,
und voller Hoffnung ist.
Aber Halt, da war noch was, dass kann nicht alles sein.

Es gibt Tage wie heut, da vermisse ich was,
da fühl ich mich ohne Liebe,
Sehnsucht nach Geborgenheit,
ohne Anfang und Ende in Sicht,
mit Tränen im Gesicht.
Halt, da war noch was, dass kann nicht alles sein.

Es gibt Tage wie heut, da vermisse ich nichts,
da fühl ich mich toll,
da spür ich viel Leben, Freude und Geborgenheit,
weil ich feststelle, im alleine sein,
das weit in der Ferne, auch nah,
jemand gerade an mich denkt,
und bei mir ist.

Es gibt Tage wie heut, da vermisse ich nichts,
weil ich im Gedanken bei den Menschen bin,
die ich liebe.

Es gibt Tage wie heut, da vermisse ich nichts,
da bin ich Glücklich und hoffe,
dass es noch vieler solche Tage geben wird,
wo ich nichts mehr vermissen werde.
(© Erdmann-Christian Dittmer ~ Seelenfrieden, 25.02.2003)

 

Danke
Ich danke allen, die mich belogen haben;
Sie haben mir die Kraft der Wahrheit gezeigt.
Ich danke allen, die nicht an mich geglaubt haben;
Sie haben mir zugemutet, Berge zu versetzen.
Ich danke allen, die mich abgeschrieben haben;
Sie haben meinen Mut geweckt.

Ich danke allen, die mich verlassen haben;
Sie haben mir Raum gegeben für Neues.
Ich danke allen, die mich verraten und missbraucht haben;
Sie haben mich wachsam werden lassen.
Ich danke allen, die mich verletzt haben;
Sie haben mich gelehrt, im Schmerz zu wachsen.

Ich danke allen, die meinen Frieden gestört haben;
Sie haben mich stark gemacht, dafür einzutreten.
Vor allem aber danke ich all jenen,
die mich lieben, so wie ich bin;
Sie geben mir die Kraft zum Leben!
(© Antje Göppl)

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